Aufgaben des Verbandes

1.

Definition des Berufsbildes

Immer mehr berufstätige Hundehalter*innen greifen auf Hundeauslaufservices zurück, um ihre Vierbeiner artgerecht zu beschäftigen und auszulasten. Der BHD hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Berufsbild der Hundebetreuer*innen und Dogwalker*innen zu definieren und die Öffentlichkeit über dieses Berufsbild aufzuklären. Seit 2012 setzt sich der Verband für Verständnis und Akzeptanz für alle in der Öffentlichkeit arbeitenden Dogwalker*innen ein und definiert Grundsätze und Werte für ein Leben und Arbeiten mit Hunden in der Stadt.

2.

Zertifizierung von Dogwalkern*innen

Gewerbliche Hundeausführdienste benötigen in Berlin seit Anfang 2019 eine Genehmigung vom Veterinäramt, um mit mehr als vier Hunden in der Öffentlichkeit unterwegs sein zu dürfen. Voraussetzung für diese Genehmigung ist ein Sachkundenachweis – bestehend aus einer theoretischen und einer praktischen Prüfung. Die vom BHD entwickelte und angebotene Zertifizierung beinhaltet beide Prüfungen und ist von den Berliner Behörden offiziell anerkannt. Dogwalker*innen, welche die Prüfungen erfolgreich abgelegt haben sind in der Lage, Hundeverhalten zu lesen und dementsprechend zu handeln. Weiterhin sind sie mit allen für ihren Beruf relevanten Gesetzen vertraut. Hierzu gehören das Landeswaldgesetz, das Tierschutz- und Hundegesetz, die Tierschutzhundeverordnung und die Tierschutztransportverordnung.

3.

Weiterbildung

Regelmäßige, qualifizierte Fortbildungen fördern die Auseinandersetzung mit der Qualität der eigenen Arbeit. Aus diesem Grund besuchen Mitglieder des BHD mindestens eine Fortbildung pro Jahr. Diese kann extern erfolgen oder beim BHD absolviert werden. Der Verband bietet mindestens 1x pro Jahr eine Weiterbildung zum Thema Hund oder Mehrhundeführung an.

4.

Interessenvertretung nach außen

Pressearbeit, Werbung, Stellungnahmen gegenüber Institutionen und Behörden, Mitsprache bei gesetzlichen Regelungen und Einsatz gegen ungerechte Reglementierungen – der BHD vertritt die Belange von Dogwalkern*innen nach außen und fungiert damit als Lobby für alle gewerblich arbeitenden Dogwalker*innen.